Verluste durch spekulative Zinsswap-Geschäfte

Insbesondere in den Jahren 2004 und 2005 haben deutsche Großbanken verstärkt insb. Kommunen und Unternehmen hochspekulative Zinsswap-Geschäfte angeboten. Diese dienten entgegen der üblichen Zinsswaps gerade nicht der Absicherung gegen Zinsrisiken, sondern sind von bestehenden Darlehen losgelöste eigenständige Spekulationsgeschäfte. Da die von den Banken den Kunden gegenüber prognostizierte Zinsentwicklung einer steiler werdenden Zinskurve nicht eingetreten ist, drohen den Anlegern, unter denen sich neben mittelständischen Unternehmen auch kommunale Einrichtungen befinden, erhebliche Verluste, häufig sogar im Millionenbereich.

Die PIA ProtectInvestAlliance Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (PIA), ein Joint Venture der beiden seit über einem Jahrzehnt auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzleien TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Kirchentellinsfurt und Berlin, sowie NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, Frankfurt am Main, vertritt bereits eine Vielzahl von Unternehmen und kommunalen Einrichtungen, die Zinsswap-Geschäfte mit Banken abgeschlossen haben.

Bei diesen Zinsswaps handelt es sich zumeist um sogenannte "Spread Ladder-Swaps", die mit einer Hebelwirkung und einem "Memory Effekt" ausgestattet sind, wodurch die aktuelle Zinsentwicklung zu enormen Verlusten bei den Unternehmen führt. Die negativen Marktwerte der Zinsswap-Geschäfte verpflichten die Betroffenen zudem, hohe, bilanzbelastende Rückstellungen zu bilden.

Auf Basis der bisherigen PIA-Analyse, die sich insbesondere auf den "CMS-Spread Ladder-Swap" der Deutsche Bank AG, aber auch auf Swap-Produkte anderer deutscher Großbanken bezieht, sind zahlreiche rechtliche Ansatzpunkte vorhanden, um Schadensersatzansprüche gegen die jeweiligen Banken erfolgreich geltend machen zu können. Diese Einschätzung gründen wir sowohl auf einschlägige Rechtsprechung als auch auf ein von PIA zwischenzeitlich eingeholtes Gutachen eines anerkannten Sachverständigen für Derivate..

Aufgrund der bereits geschaffenen Grundlagen ist die PIA in der Lage, Erfolgsaussichten von Rückabwicklungs- und Schadenersatzansprüchen im Einzelfall zeitnah zu begutachten und konkrete Vorschläge für ein weiteres Vorgehen zu unterbreiten. Zudem verhandeln wir durch Bündelung möglichst vieler Geschädigter mit den jeweiligen Banken „auf Augenhöhe“ und geben so den einzelnen Forderungen noch mehr Verhandlungsgewicht.

Sollten Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich bitte an an eine der im Impressum angegebenen Kanzleien.

 

Infinus Gruppe

Hausdurchsuchungen und Haftbefehle wegen Betrugsverdachts bei der Infinus Gruppe. Nach Medienangaben könnten bis zu 25.000 Anleger betroffen sein.

S&K

PIA-Mandanten können in Vermögen der S&K-Gr;ünder hinein vollstrecken. Das Frankfurter Amtsgericht hat auf Anträge der PIA Rechtsanwaltsgesellschaft mbH seit Anfang Oktober 2013 mehrere "dingliche Arreste" zugunsten geschädigter Privatanleger gegen die Hauptverantwortlichen der S&K; Gruppe erlassen.

Morgan Stanley P2 Value

Die PIA vertritt derzeit rund 350 Klagen beim Landgericht Frankfurt am Main gegen die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH . Für ihre Mandanten hat die PIA Musterverfahrensanträge nach dem KapMuG gestellt. Die PIA kämpft damit für Ihre Mandanten für ein kostengünstiges Musterverfahren.

K1/Kiener

PIA hat mehr als 120 Schadensersatzklagen gegen die britische Bank eingereicht, die in großem Stil Zertifikate auf Kiener-Produkte begeben hat. Das Ziel: Ein Musterverfahren für K1-Geschädigte.