ÜBER UNS

PIA ProtectInvestAlliance
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die PIA ProtectInvestAlliance Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist die auf Großschadensfälle spezialisierte Kanzleiplattform der beiden Kapitalmarktkanzleien NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, Frankfurt am Main, und TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Kirchentellinsfurt, mit Repräsentanzen in Brüssel und Wien. PIA vertritt zahlreiche institutionelle und private Investoren, in den sogenannten "Massenschadensfällen".

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Großschadensfälle:

Phoenix Schaden

Es geht um einen der größten Betrugsfälle des Deutschen Kapitalmarktes der letzten Jahrzehnte:

Am 11. März 2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Frankfurter Wertpapierhandelsbank Phoenix Kapitaldienst GmbH den weiteren Geschäftsbetrieb untersagt. Am 15. März 2005 hat die BaFin den Entschädigungsfall festgestellt. Am 01. Juli 2005 hat das Amtsgericht Frankfurt a.M. das Insolvenzverfahren eröffnet. Bereits davor hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. ihre Ermittlungen gegen die Phoenix Kapitaldienst GmbH und deren Verantwortliche aufgenommen. Groben Schätzungen zufolge könnten vorliegend Anlegerschäden von bis zu 800 Mio. EUR eingetreten sein. Zwei verantwortliche Personen der Phoenix Kapitaldienst GmbH wurden festgenommen. Ihnen wird Betrug in mehreren tausend Fällen vorgeworfen.

Wir vertreten in unserer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) die Interessen der Geschädigten gegenüber der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Phoenix Kapitaldienst GmbH. Von der EdW sind erhebliche Rückzahlungen an die von uns vertretenen Geschädigten geflossen. Das Verfahren gegen die EdW ist abgeschlossen. Aus dem Insolvenzverfahren der Phoenix Kapitaldienst GmbH werden dagegen noch Zahlungen erwartet.

AMIS Schadensfall

Der Schadensfall AMIS stellt den bisher ersten grenzüberschreitenden Massenschadensfall im europäischen Kapitalmarktrecht dar. Betroffen sind alle Anleger der AMIS AG. Wir haben verschiedene Anspruchsgegner für die geschädigten Anleger identifiziert. Für eine Vielzahl der durch uns vertretenen Geschädigten konnten erfolgreiche Vergleiche mit der Republik Österreich erreicht werden, die zu einer Rückzahlungsquote von insgesamt 72% führten. In Luxemburg läuft noch das Liquidationsverfahren der AMIS Funds und Top Ten Multi Funds. Hier sind noch weitere Gelder für die Geschädigten zu erwarten.

DBVI

Am 02.08.2006 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG die Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften entzogen. Außerdem hat die BaFin ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Die BaFin begründete ihren Schritt mit einem Mangel an wirtschaftlicher Transparenz. Zudem sei das Bankhaus Teil eines unübersichtlichen Unternehmensgeflechtes.

Die Schlüsselperson dieses Unternehmensgeflechts ist Klaus D. Thannhuber. Eine Vielzahl von Unternehmen gehören/gehörten ihm oder werden/wurden von ihm geleitet. Darunter sind insbesondere die Privatbank Reithinger, die Deutsche Beamtenvorsorge Immobilienholding AG (DBVI), deren Kapitalanlageprodukte (Immobilienfonds, atypisch stille Beteiligungen) sowie mehrere Vertriebsunternehmen zu nennen.

Am 01.11.2006 wurde Insolvenzverfahren über das Vermögen der Privatbank Reithinger eröffnet Von der Insolvenz der Privatbank Reithinger sind all ihre Kunden und auch die Anleger und Geschädigten von aktuellen oder ehemaligen DBVI-Produkten betroffen. Zu diesen "DBVI-Produkten" zählen solche, die von der DBVI AG aufgelegt worden sind und/oder an denen die DBVI AG beteiligt ist oder war sowie die Aktien der DBVI AG.

Neben einer Vielzahl von erfolgreichen Klageverfahren konnten für die Geschädigten auch erfreuliche Vergleiche erzielt werden. Ein Teil der Verfahren ist aktuell noch bei Gericht anhängig.

Morgan Stanley p2 Value

In diesem Fall geht es um Schadenersatz aus Prospekthaftung wegen unterlassener und unrichtiger Kapitalmarktinformation. Der Vorwurf lautet insbesondere auf Verharmlosung der mit der Beteiligung an dem offenen Immobilienfonds verbundenen Risiken und Nichtaufklärung über "weiche Kosten".

Bekanntlich hat die Emittentin Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH (im folgenden auch "Morgan Stanley") die Anteilsrücknahme ihres offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value bereits im zweiten Jahr ausgesetzt. Der Anteilswert des Fonds ist kontinuierlich gesunken, der Rücknahmepreis wird aktuell (Stand 22.01.2013) auf 12,84 € gestellt (vgl. www.morganstanley-p2value.de). Da die Anteilsrücknahme ausgesetzt ist, steht dieser Preis nach unserer Einschätzung aber lediglich "auf dem Papier". Die tatsächliche Marktsituation spiegelt der sogenannte Sekundärmarkt wieder.

Nunmehr steht fest, dass die Emittentin die Rücknahme der Fondsanteile nicht wieder aufnehmen wird und der Fonds liquidiert wird. Weiter hat die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH den Verwaltervertrag zum 30.09.2013 gekündigt. Es drohen den Anlegern daher weitere Verluste. Zudem steht fest, dass die geschädigten Anleger noch lange auf die Rückzahlung ihres Geldes warten müssen. Seitens der Fondsgesellschaft ist geplant, halbjährliche Teilrückzahlungen vorzunehmen. Bis der P2 Value endgültig liquidiert sein wird, werden Jahre vergehen.

Hedgefonds K1 / Helmut Kiener

Wir gehen mit Schadenersatzklagen wegen Prospekthaftung und Kapitalanlagebetrug gegen Herrn Helmut Kiener sowie gegen die Banken Barclays und Rabobank sowie Schweizer, Niederländische und Liechtensteinische Bankhäuser und Lebensversicherer vor.

Die PIA hat ganz aktuell 60 Schadensersatzklagen gegen die Barclays Bank PLC London, die in großem Stil Kiener-Produkte verkauft hat, vor dem Landgericht Frankfurt eingereicht. Zeitgleich wurden Anträge auf Einleitung eines so genannten Musterprozesses nach dem Kapitalanlagemusterverfahrensgesetz (KapMuG) gestellt. Danach kann das Gericht einen Musterkläger einsetzen, dessen Verfahren stellvertretend für alle anderen Fälle verhandelt wird.

Insgesamt vertreten wir im Fall des Hedgefonds K1/Kiener mehr als 1000 Geschädigte mit einem gesamten Schadensvolumen von über 100 Millionen Euro.

Infinus Gruppe

Hausdurchsuchungen und Haftbefehle wegen Betrugsverdachts bei der Infinus Gruppe. Nach Medienangaben könnten bis zu 25.000 Anleger betroffen sein.

S&K

PIA-Mandanten können in Vermögen der S&K-Gr;ünder hinein vollstrecken. Das Frankfurter Amtsgericht hat auf Anträge der PIA Rechtsanwaltsgesellschaft mbH seit Anfang Oktober 2013 mehrere "dingliche Arreste" zugunsten geschädigter Privatanleger gegen die Hauptverantwortlichen der S&K; Gruppe erlassen.

Morgan Stanley P2 Value

Die PIA vertritt derzeit rund 350 Klagen beim Landgericht Frankfurt am Main gegen die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH . Für ihre Mandanten hat die PIA Musterverfahrensanträge nach dem KapMuG gestellt. Die PIA kämpft damit für Ihre Mandanten für ein kostengünstiges Musterverfahren.

K1/Kiener

PIA hat mehr als 120 Schadensersatzklagen gegen die britische Bank eingereicht, die in großem Stil Zertifikate auf Kiener-Produkte begeben hat. Das Ziel: Ein Musterverfahren für K1-Geschädigte.