Häufig gestellte Fragen und Antworten


1. Muss ich mir jetzt einen Anwalt suchen oder soll ich zu einem späteren Zeitpunkt handeln?

Der betroffene Anleger, der in den Morgan Stanley P2 Value Investmentfonds investiert hat, muss zunächst einmal gar nichts. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass optimale anwaltliche Beratung von Anfang an hilft, mögliche Probleme zu vermeiden. Stets zu beachten sind Verjährungsfristen.

2. Kann ich auch meinen Hausanwalt beauftragen?

Natürlich steht es Ihnen frei, grundsätzlich jeden beliebigen Anwalt mit Ihrer Vertretung zu beauftragen. Allerdings ist der Vorteil für Sie bei einer Beauftragung der die PIA ProtectInvestAlliance bildenden beiden Sozietäten NIEDING + BARTH und TILP, dass gleich zwei der marktführenden deutschen Kanzleien für Kapitalanlegerschutz für Sie tätig sind. Darüber hinaus haben wir nicht nur das notwendige nationale und internationale Know-How, um in diesem Kapitalanlagefall für Sie tätig zu werden sondern auch den unmittelbaren und kurzen Draht zu entscheidenden Institutionen, was Ihnen als Mandant der PIA ProtectInvestAlliance zugute kommt.

3. Worin unterscheidet sich die Beauftragung eines Rechtsanwalts von Interessen- oder Schutzgemeinschaften?

Unser Rat ist, möglichst vorsichtig mit Interessen- oder Schutzgemeinschaften umzugehen. Oft werden diese gerade von den Hintermännern, Emittenten oder Initiatoren von Kapitalanlagemodellen initiiert, um eine mögliche eigene Haftung geschickt auszuschließen. Darüber hinaus sind selbst seriöse Interessen- oder Schutzgemeinschaften nicht in der Lage, umfassende rechtliche Vertretung der geschädigten Kapitalanleger zu bieten. Auch solche Interessen- und Schutzgemeinschaften sind daher wiederum auf die Einschaltung von Anwälten angewiesen. So entstehen unnötige Kosten und Reibungsverluste durch erforderliche Informationsweitergabe über mehrere Stationen, die Ihnen bei der Beauftragung von spezialisierten Rechtsanwälten von Anfang an erspart bleiben. Vertrauen Sie die Vertretung Ihrer Interessen deshalb nur Anwälten an, die nachweislich mit einer guten Leistungsbilanz im Kapitalanlagerecht aufwarten können. So ist gewährleistet, dass Sie "schlechtem Geld nicht noch gutes hinterher werfen".

4. Wird meine Rechtsschutzversicherung für die anwaltlichen Kosten aufkommen?

Ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten unserer Beauftragung übernimmt, muss in jedem Einzelfall abgeklärt werden und richtet sich nach den Ihrem Rechtsschutzversicherungsvertrag zugrundeliegenden Rechtsschutz-Bedingungen. Im Rahmen unseres Pauschalangebotes übernehmen wir die Prüfung, ob Ihre Rechtschutzversicherung einstandspflichtig ist. Außerdem übernehmen wir die Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung hinsichtlich der Erteilung der Deckungszusage ohne zusätzliche Kosten für Sie. Erteilt der Rechtschutzversicherer diese Deckungszusage, ist unsere Tätigkeit für Sie insgesamt – mit Ausnahme eines eventuellen Selbstbehalts – kostenlos.

5. Wer bildet eigentlich die PIA ProtectInvestAlliance?

Die PIA ProtectInvestAlliance ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts der beiden auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, Frankfurt am Main, und TILP Rechtsanwälte, Kirchentellinsfurt/Tübingen. Beide Kanzleien haben sich zur PIA ProtectInvestAlliance zusammengeschlossen und unterhalten gemeinsame zusätzliche Repräsentanzen in Brüssel und Wien.

PIA ProtectInvestAlliance ist die Anwaltskooperation zweier Anlegerschutzkanzleien, die seit über 16 Jahren nachweislich zu den Marktführern im Kapitalanlagerecht und im Bereich der Vertretung geschädigter Anleger und Investoren in Deutschland zählen. Durch unsere Kooperation wird auch im Fall "P2 Value" eine spezialisierte Größeneinheit geschaffen, die derzeit keine andere in diesem Bereich tätige deutsche Anwaltskanzlei erreicht. Dadurch schaffen wir ein Schwergewicht, das wir für die Bewältigung der vorliegend aufgeworfenen Probleme für unerlässlich halten. Mit unserer projektbezogenen Zusammenarbeit wollen wir Ihre Interessen wie die der sonstigen Betroffenen optimal vertreten. Ein Team von rund 20 Rechtsanwälten inklusive unserer PIA ProtectInvestAlliance-Auslandsniederlassungen in Brüssel und Wien, der US-Repräsentanz von TILP Rechtsanwälte, die Vertretung von TILP in der Schweiz sowie ein umfangreiches Back-Office stehen Ihnen als unsere Mandanten exklusiv zur Verfügung. Unser Anwaltsteam hat eine reichhaltige und langjährige Erfahrung im Bereich der Vertretung geschädigter Kapitalanleger.

Zudem verfügen beide Kanzleien durch ihre Zusammenarbeit in den Fällen Phoenix, AMIS, DBVI und K1 bereits über viele wertvolle Erfahrungen im "handling" großer, brisanter Massenfälle. In den vorgenannten Fällen betreuen beide Kanzleien zusammen rund 10.000 Mandanten.
Sowohl TILP Rechtsanwälte als auch NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft zählen nach den im renommierten JUVE-Verlag für juristische Informationen erschienenen aktuellen JUVE-Handbuch Wirtschaftskanzleien 2009/2010 zur Spitzengruppe der Marktführer in Deutschland. Das Handbuch klassifiziert beide Sozietäten von 28 beurteilten bundesdeutschen Anwaltssozietäten in die aus insgesamt drei Kanzleien bestehende Spitzengruppe ein. Beide Kanzleien werden im Handbuch als "führende Kanzleien im Kapitalanlegerschutz" beurteilt (siehe auch Referenzen).

6. Wann wird die PIA ProtectInvestAlliance klagen und gegen wen? Wie lange dauert das?

Nach unserer Überzeugung muss momentan noch überhaupt nicht geklagt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es sinnvoller Weise nicht um die gerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche, vielleicht muss es hierzu nämlich gar nicht kommen. Zunächst müssen von uns – fundiert aufbereitet – Ihre Ansprüche außergerichtlich geltend gemacht und zu Ihren Gunsten eventuelle Fristen gewahrt werden. Dies kann bereits zum teilweisen oder vollen Erfolg führen. Daher ist es jetzt auch noch zu früh, über die Dauer eventueller Klageverfahren (die sich durchaus durch mehrere Instanzen erstrecken und unterschiedliche Risiken aufweisen können) detailliert zu sprechen.

Als erfolgsversprechenden Anspruchsgegner sehen wir hier die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH ("Morgan Stanley"). Morgan Stanley haftet nach unserer festen Rechtsüberzeugung aufgrund verschiedener rechtlicher Ansatzpunkte für die den Anlegern im Morgan Stanley P2 Value Investmentfonds entstandenen Schäden.

Nach unserer langjährigen einschlägigen Erfahrung ist nur die größtmögliche Bündelung von Anlegerinteressen und deren Geltendmachung aus einer Hand im vorliegenden Fall der Weg zum Erfolg. Wenn die Anlegerinteressen quasi „atomisiert“ sind und die Anleger von einer Vielzahl einzelner Anwaltsbüros vertreten werden, die schon aus Gründen der normalen Abstimmungsschwierigkeiten untereinander nicht die erforderliche Abstimmung und Einheitlichkeit erzielen können, wird es für die Emittentin leicht sein, sich einer Regulierung des entstandenen Schadens zu entziehen.

7. Kann mir die PIA ProtectInvestAlliance die Rückzahlung meines eingesetzten Kapitals garantieren?

Nein. Wer Ihnen eine solche Garantie abgibt, ist mindestens unseriös oder sogar ein Betrüger. Sie können davon ausgehen, dass wir alles tun werden, um Ihre berechtigten Ansprüche bestmöglich durchzusetzen.

8. Wie hoch ist mein Kostenrisiko im Klagefall?

Generell gilt: Die Anwaltskosten im Klageverfahren sind in Deutschland nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) fix. Die Kosten für Klagen können sehr hoch werden. Daher ist es unser vorrangiges Ziel, dann, wenn überhaupt geklagt werden muss, die Ansprüche der privaten und institutionellen Anleger möglichst zu bündeln, um so zum einen Kostenvorteile, zum anderen eine größere Durchschlagskraft zu erreichen. In jedem Fall werden Sie vor Einleitung gerichtlicher Schritte von uns rechtzeitig informiert und erfahren auch vorab die Kosten. Befürchtungen, dass zu Ihren Lasten unkontrolliert kostenträchtige Schritte eingeleitet werden, sind daher unberechtigt. Sie sind stets Herr der Situation und entscheiden in jedem Fall, ob weitere, über unser Pauschalangebot hinausgehende Schritte getätigt werden – und mit welchen Kosten.

9. Wird es so etwas wie eine Sammel- oder Massenklage geben?

"Sammelklagen" im eigentlichen Sinne kennt das deutsche Rechtssystem bis heute nicht. Zwar existieren verschiedene Möglichkeiten, sogenannte "Streitgenossenschaften" zu bilden. Allerdings handelt es sich dabei bloß um eine technische Zusammenfassung von zahlreichen Einzelklagen, um diese im Rahmen eines Gerichtsverfahrens mit einheitlichen Vorgängen zu bearbeiten. Wir werden zu gegebener Zeit entscheiden, wie wir für die von uns vertretenen Mandanten am effektivsten und zugleich kostengünstigsten vorgehen. Darüber werden Sie selbstverständlich frühzeitig vorab informiert, so dass Sie entscheiden können, ob Sie sich dann unserer Strategie anschliessen.

10. Wäre ein Musterprozess für Anleger mit Rechtsschutz-Deckung gegenüber dem angestrebten Vergleich nicht vorzuziehen?

Vergleich bedeutet immer "schnelles Geld" und vermeidet die Risiken eines Prozesses. Generell führt die PIA in geeigneten Fällen auch Musterprozesse. Es gibt aber keinen Automatismus, dass ein Urteil auch für die "Wartenden" gilt, das müssen wir stets mit dem Gegner verhandeln – ob er sich darauf einlässt, müssen wir sehen. Letztlich hängt es vom eventuellen Vergleichsangebot ab, welche Strategie wir am Ende umsetzen. Jetzt zunächst die Einigung zu versuchen ist auf jeden Fall nach unserer langjährigen Erfahrung vorzugswürdig. Und schließlich: Jeder Mandant kann selbst entscheiden, ob er ein Angebot dann annehmen will oder doch den Klageweg beschreitet, weil ihm dieses zu niedrig erscheint.

11. Was kostet mich die Mandatierung der PIA ProtectInvestAlliance genau?

Sofern Ihre Rechtsschutzversicherung keine Deckungszusage abgibt oder Sie nicht über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, haben wir für unsere außergerichtliche Tätigkeit ein Pauschalangebot mit den folgenden Konditionen eingerichtet.

Unser Pauschalangebot für das außergerichtliche Vorgehen weist transparent aus, mit welchen Kosten Sie rechnen können. Wir orientieren uns dabei am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), der gesetzlich vorgegebenen Grundlage zur Vergütung von Rechtsanwälten in Deutschland. Selbstverständlich werden wir ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis keine weiteren Schritte einleiten, die ggf. mit weiteren Kosten verbunden wären.

Bei nachgewiesenen Härtefällen sind wir zu individuellen Vereinbarungen bereit, die die wirtschaftlichen Gegebenheiten eines jeden Härtefalles berücksichtigen.

12. Ist die PIA ProtectInvestAlliance teurer oder billiger als Angebote des Wettbewerbs?

Die PIA ProtectInvestAlliance unterbreitet den P2 Value-Anlegern ein Angebot, das seinen Preis wert ist. Lassen Sie uns im Folgenden kurz ausführen, warum wir diese Auffassung vertreten.

Erfahrung: Die hinter der PIA ProtectInvestAlliance stehenden Kanzleien verfügen jeweils über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet des Anlegerschutzes – sie sind mit jeweils über zehntausend erfolgreich absolvierten Fällen daher mit allen Facetten dieses komplexen Rechtsgebiets bestens vertraut. Zudem verfügen beide Kanzleien durch ihre Zusammenarbeit in den Fällen Phoenix, AMIS, DBVI und K1 bereits über viele wertvolle Erfahrungen im "handling" großer und komplexer Massenfälle. In den vorgenannten Fällen betreuen beide Kanzleien zusammen rund 10.000 Mandanten. Beiden Kanzleien wird von der unabhängigen Fachpresse engagierte juristische Arbeit auf Top-Niveau bescheinigt.
Kapazitäten: Durch den projektweisen Zusammenschluss vieler erfahrener wie kompetenter Rechtsanwälte in der PIA ProtectInvestAlliance entsteht eine beachtliche anwaltliche Teamkapazität. Die Erfahrung zeigt: Gerade zu Beginn eines sich abzeichnenden Falls dieser Größenordnung bedarf es einer "schnellen Eingreiftruppe", die neben der systematischen Sichtung des Materials auch rasch vielversprechende Anspruchsgegner mit ausreichendem haftenden Vermögen identifiziert.

Infrastruktur: Nach unserer Einschätzung verfügen wir damit über eine personelle Infrastruktur und einen technischen Bearbeitungsstandard, der seines gleichen in der Bearbeitung von großen Massenfällen im Kapitalmarkt sucht. So bietet die PIA ProtectInvestAlliance den betroffenen Anlegern z.B. unter dieser Webadresse www.p2-schaden.de ein projektspezifisches, ständig aktualisiertes Informationsportal, das neben einer Reihe von aktuellen Informationen auch Antworten auf viele grundsätzliche Fragen der privaten und institutionellen Investoren gibt. Die internetgestützte Lösung bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Korrespondenz und den Datenverkehr rascher abzuwickeln. Selbst unsere Mandatierung kann daher direkt auf diesem Wege erfolgen.

Netzwerk: Durch ihr langjähriges Engagement an exponierter Stelle für geschädigte Investoren verfügen Klaus Nieding und Andreas Tilp – die beiden Köpfe der PIA ProtectInvestAlliance – über ein exzellentes Netzwerk von Experten aus unterschiedlichen Bereichen (z.B. Ermittler, Brancheninsider, Politik, etc.), das sie für kritische Fälle wie "P2" spontan und zuverlässig belasten und einbringen.

Öffentlicher Druck: Massenfälle mit mehreren tausend betroffenen Anlegern mutieren erfahrungsgemäß schnell zu Fällen mit politischer Bedeutung. Anleger sind schließlich auch Wähler. Zudem stellt sich schnell die Frage, ob die verantwortlichen Behörden in den beteiligten Ländern ihrer Aufsichts- und Kontrollfunktion gerecht wurden und ob die Legislative der Bedeutung des Themas und supranationalen Vorgaben entsprechend gehandelt hat. Einzelne Investoren stehen diesem politisch-administrativen Komplex oftmals nahezu hilflos gegenüber. Eine zahlen- wie willensmäßig starke Vertretung von betroffenen Anlegern wie die PIA ProtectInvestAlliance kann aufgrund ihres eigenen "politischen" Gewichts mit den Anspruchsgegnern quasi auf Augenhöhe verhandeln und durch gezielte kommunikative Maßnahmen den erforderlichen öffentlichen Druck herstellen – ein wesentlicher Vorteil für die Geschädigten.

13. Fallen auch Gebühren für den Fall an, dass ich kein Geld von den Anspruchsgegnern erhalten werde?

Ja. In Deutschland ist es Anwälten nur im Einzelfall und unter engen Voraussetzungen erlaubt gegen ein Erfolgshonorar zu arbeiten. Deshalb sind die Gebühren im Rahmen unseres Pauschalangebotes auch erfolgsunabhängig. Darüber hinaus arbeiten wir grundsätzlich auf Vorschussbasis. Sollten wir für Sie Rechtsstreite führen und diese gewinnen, trägt die Gegenseite grundsätzlich die insoweit entstandenen Kosten. Für die angestrebte vergleichsweise Lösung der Sache haben wir aber ein Kombinationsangebot mit einem faktischen Erfolgshonorar-Anteil (Einigungsgebühr nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ).

14. Fallen neben den Pauschalgebühren sonstige Kosten an?

Mit unserem Pauschalangebot werden sämtliche Rechtsanwaltsgebühren der PIA ProtectInvestAlliance, die für das außergerichtliche Tätigwerden gemäß der Vergütungsvereinbarung anfallen, abgedeckt. Im Falle einer vergleichsweisen Regulierung des dem einzelnen Anleger entstandenen Schadens kommt noch die gesetzliche Einigungsgebühr nach dem RVG dazu – diese ist also faktisch eine Erfolgsgebühr, da Sie nur im Falle einer Einigung (Vergleich) anfällt. Sollten Sie der PIA ProtectInvestAlliance nach der außergerichtlichen Tätigkeit ein weiterführendes Mandat für ein eventuelles Gerichtsverfahren erteilen, so fallen hierfür die gesetzlichen Gebühren für Rechtsanwälte nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) an.

15. Wie werde ich konkret von der PIA ProtectInvestAlliance im Falle einer Mandatierung betreut, wie werde ich auf dem Laufenden gehalten?

Aufgrund der Vielzahl von Anfragen, die wir täglich erhalten, möchten wir größtmöglich telefonische Kontakte vermeiden. Wir korrespondieren gerne per Post, Telefax oder E-Mail mit Ihnen. Wichtige Informationen erhalten Sie über diese eigens für den Fall PIA ProtectInvestAlliance eingerichtete Internet-Seite www.p2-schaden.de. Besonders relevante Informationen bleiben dabei allerdings unseren Mandanten vorbehalten, wofür wir um Ihr Verständnis bitten. Im geschützten Mandantenbereich können sich diese mit einem Passwort, welches sie nach erfolgter Mandantierung der PIA ProtectInvestAlliance erhalten, diese Informationen beschaffen. In besonders wichtigen Situationen werden wir mittels Pressemitteilung die breite Öffentlichkeit unterrichten.

16. Macht es Sinn, auch meinen Anlageberater/Anlagevermittler in Anspruch zu nehmen?

Auch Berater und Vermittler koennen neben Morgan Stanley im Einzelfall als potentielle Anspruchsgegner in Betracht kommen. Allerdings müssen Sie sich bei diesen stets überlegen, ob der jeweilige Anlagevermittler/Anlageberater überhaupt wirtschaftlich leistungsfähig ist. Was nutzt Ihnen ein gerichtlicher Titel, den Sie mangels Masse auf der Gegenseite nicht vollstrecken, sondern sich nur gerahmt an die Wand hängen können? Berater und Vermittler werden hier von uns daher aus grundsätzlichen strategischen Erwägungen heraus nicht in Anspruch genommen. Wir wollen Interessenkonflikte zugunsten unserer Mandanten vermeiden, denn wir benötigen auch Hinweise von Seiten der Vermittler, um den Fall zum Wohle unserer Mandanten richtig einschätzen und vorantreiben zu können. Wir begrenzen unser Mandat daher dementsprechend.

17. Wird derjenige, der seine Fondsanteile bereits abverkauft hat, nicht kostenmäßig bevorteilt gegenüber demjenigen Investor, der die Fondsanteile noch nicht verkauft hat?

Die Streitwerte berechnen sich auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG), welches für alle Anwälte gilt. Danach gilt für den Fall, dass die Fondsanteile noch gehalten werden, die ursprüngliche Investitionssumme als der vom Gesetz geforderte Streitwert. Es wird somit keiner der Anleger besser oder schlechter gestellt, sondern schlicht nach RVG behandelt. Anmerkung: Der Schaden kann sich bei weiterem Kursverlust beim Anleger, der die Anteile noch hält, weiter vergrößern. Das dürfte einer der Hintergründe des Gesetzgebers gewesen sein. Ein Anleger, der diese Behandlung vermeiden will, kann natürlich verkaufen – mit all den potentiellen Nachteilen, die damit verbunden sein können.

18. Soll der Anleger die Fondsanteile vorzeitig über die Fondsbörse verkaufen?

Das muss jeder selbst entscheiden, PIA gibt dazu keinen Rat ab. Wenn unsere rechtlichen Bemühungen am Ende scheitern sollten, könnte es für den Anleger eine schlechte Entscheidung gewesen sein, da der Zweitmarktpreis aktuell (23.07.2010) deutlich unter dem von Morgan Stanley angegebenen Wert notiert.

19. Ist Morgan Stanley leistungsfähig für alle Anspruchsteller?

Wir gehen davon aus, dass die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH leistungsfähig sein wird. Seriöserweise kann dies zwar niemand garantieren, aber aufgrund der internationalen Verbindungen und Aktivitäten des Morgan Stanley-Konzerns zum deutschen Kapitalmarkt kann man es sich dort nach unserer Auffassung bereits aus geschäftspolitischen Gründen nicht leisten, eine maßgebliche deutsche Beteiligung im Falle eines Falles insolvent werden zu lassen.

18.11.2010

Börse Online 47/2010

Rechtsanwalt Klaus Nieding zur Rechtslage bei offenen Immobilienfonds

Fragen und Antworten:

Morgan Stanley zur Auflösung und Auszahlung des P2 Value

26.10.2010

Pressemitteilung von Morgan Stanley

Offizielle Stellungnahme zur endgültigen Schließung des P2 Value.

25.10.2010

Mitteilung von Morgan Stanley zur Schließung des P2 Value

Mit dieser Mitteilung wurden die Vertriebsgesellschaften vom endgültigen Aus des P2 Value unterrichtet.

06.09.2010

Pressemitteilung von Morgan Stanley

Am 6. September 2010 ist der Anteilwert des Morgan Stanley P2 Value um 6,66 Euro auf 29,83 Euro gesunken (Stand 07.09.2010).

22.07.2010

Pressemitteilung von Morgan Stanley

Am 22. Juli 2010 ist der Anteilwert des Morgan Stanley P2 Value um 4,43 Euro auf 36,32 Euro gesunken (Stand 26.07.2010).