Infinus-Unternehmensgruppe – Bundesweite Razzia – 25.000 Anleger könnten betroffen sein

Die PIA ProtectInvestAlliance ("PIA"), die auf Großschadensfälle zugeschnittene eigenständige Kanzleiplattform der auf Investorenschutz spezialisierten Kanzleien NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft (www.niedingbarth.de) und TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (www.tilp.de), die jeweils seit rund zwanzig Jahren über vielfältige Erfahrungen im Bereich des Schutzes von privaten und institutionellen Investoren verfügen und zusammen mehr als 200 höchstrichterliche Entscheidungen auf diesem Sektor herbeigeführt haben, vertritt die Interessen der Infinus Anleger.

Mit einer bundesweiten Razzia, an der auch die BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beteiligt gewesen sein soll, hat die sächsische Staatsanwaltschaft am 05.11.2013 Geschäftsräume der Dresdener Unternehmensgruppe Infinus in ganz Deutschland durchsucht und nach Medienberichten mehrere Personen festgenommen. Gegen weitere Personen sollen Haftbefehle vorliegen.

Nach Angaben des sächsischen Landeskriminalamtes wird gegen insgesamt acht Mitarbeiter in Deutschland und Österreich wegen Betrugsverdachts ermittelt. Dabei sollen bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen falsche Angaben zur Vermögens- und Ertragslage des Emittenten gemacht worden sein. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte sich die gesamteAnlagesumme auf über 400 Millionen Euro belaufen. Betroffen sein könnten bis zu 25.000 Anleger.

Die Infinus Gruppe wurde im Jahre 2002 in Dresden gegründet und ist im Bereich der Vermögensverwaltung, dem Ankauf von Lebensversicherungen und dem Vertrieb von offenen und geschlossenen Fonds tätig. Das verwaltete Vermögen soll sich nach Unternehmensangaben auf 820 Millionen Euro belaufen.

Bezüglich aller vorstehenden Anlagen drohen den Anlegern erhebliche Verluste, wenn das Geschäftsmodell der Infinus Gruppe – wie in den Medien und von der Staatsanwaltschaft kolportiert - auf einem Schneeballsystem basieren sollte. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist allerdings bislang noch nicht klar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Für Anleger besteht insbesondere dann Grund zur Sorge, wenn das noch vorhandene Vermögen der Gesellschaft nicht ausreichen sollte, die Verbindlichkeiten der Gesellschaften zu bedienen.

Dabei handelt es sich insbesondere um Verbindlichkeiten der Gesellschaften der Infinus Gruppe aus ausgegebenen Schuldverschreibungen und Genussscheinen. Diese sollen nach aktuellen Angaben mehrere hundert Millionen Euro betragen.

Betroffen sein könnten die folgenden Produkte:

  • INFINUS Relaxed Fund (WKN: A0X8JJ)
  • INFINUS Balanced Fund (WKN: A0X8JH)
  • INFINUS Dynamic Fund (WKN: A0X8JH)
  • INFINUS ecoConsort Fund (WKN: A1C8W9)
  • INFINUS Terra Premium Fund (WKN: A1JTEW)
  • Future Business KGaA Orderschuldverschreibungen (Anleihen) und Genussrechte
  • Verkäufer von Lebensversicherungen an die Infinus Gruppe

Die PIA ProtectInvestAlliance rät dringend dazu, schon jetzt tätig zu werden, um die eigenen Ansprüche zu sichern. Sie können sich kostenfrei unter info@pia-eu.com registrieren, wir informieren Sie dann über rechtliche Möglichkeiten; Kosten entstehen erst mit einer eventuellen Mandatserteilung. Im Falle einer Mandatierung prüfen wir dann Ihre Ansprüche und leiten anschließend die notwendigen rechtlichen Schritte ein.

Um die Interessen der Anleger optimal zu vertreten, werden wir zunächst alle möglicherweise in Betracht kommenden Anspruchsgegner identifizieren, um "für den Fall der Fälle" die Geltendmachung von Anlegeransprüchen vorzubereiten.

Hierbei sind jedoch die Erkenntnisse aus den laufenden Ermittlungsverfahren abzuwarten. Dabei ist festzuhalten, dass es sich aktuell um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt und die Vorwürfe noch nicht bewiesen sind!

Zur Identifizierung und Sicherung weiterer Vermögensmassen, die für eine Befriedigung der Anlegeransprüche herangezogen werden können, sowie zur Aufklärung, ob die erhobenen Vorwürfen tatsächlich zutreffen, arbeiten wir im Fall "Infinus" – wie auch in zahlreichen weiteren aktuellen und früheren Fällen (so Phoenix Kapitaldienst, AMIS, K1/Kiener, etc.) – mit den Spezialisten der Frankfurter KDM Sicherheitsconsulting (vgl. www.kdm-portal.com) exklusiv zusammen. Das KDM-Team besteht aus Experten, die ihre beruflichen Erfahrungen bei verschiedenen Landespolizeibehörden, dem Bundeskriminalamt, dem Zoll, der Steuerfahndung, dem Verfassungsschutz und Nachrichtendiensten sowie im Bereich der Sicherheitstechnik gesammelt haben. Sie kooperieren weltweit mit Branchenprofis, was uns die erfolgreiche Aufklärung auch bei ganz neuen Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität ermöglicht. Die KDM-Ermittler sind u.a. auf die Bereiche "Asset Tracing & Recovery", also das Nachverfolgen und die Rückgewinnung von Anlegergeldern, spezialisiert. Dazu zählen die Ermittlungsanalyse des Cash Flow und des Verbleibs sowie die Sicherstellung der Gelder, die Rückführung und der Schadensausgleich sowie die Erstellung einer gerichtsverwertbaren Dokumentation.

Für weitere Informationen:

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